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Anarchistische Welten
„Wer hat Angst vor Anarchismus?“, fragte zu Beginn des Jahres die FAZ, um festzustellen, dass öffentliches Nachdenken über die Bewegung „mit den vielen Adjektiven und Ausprägungen“ noch immer als politischer Selbstmord gilt.
Ein Grund mehr, diese vielen Adjektive genauer in den Blick zu nehmen. Der von Ilija Trojanow verantwortete Schwerpunkt lotet Räume libertärer Theorie und Praxis aus: Osvaldo Bayer, Niels Boeing, György Dalos, Frans de Waal, Uri Gordon, David Graeber, Douglas Post Park, Gerhard Senft, Vandana Shiva und Thomas Wagner widmen sich unserem gesellschaftlichen Miteinander in breiter Perspektive: vom frühgeschichtlichen Timbuktu und dem Ökoaktivismus in Indien über Empathie und Solidarität im Tierreich bis zu zeitgenössischen Protestformen u.v.a.m.
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Männerehre – die gegenwärtige mediale Auseinandersetzung um Ralf Bönts entehrtes Geschlecht erinnert einmal mehr daran, dass auch die Frage nach Geschlechterdifferenzen bevorzugt als eine von Sieg und Niederlage verhandelt wird, Täuschungsmanöver inklusive. Aus dem Blick gerät dabei, dass wir alle zur Wirklichkeitsbewältigung der Subjektivität bedürfen und dass die Möglichkeiten subjektiven öffentlichen Sprechens und Schreibens zwischen Männern und Frauen ungleich verteilt sind. Lena Brandauer fragt sich, warum die deutschsprachigen Kulturzeitschriften so wenige Essays von Frauen publizieren.
|20.05.2008| Galerie der LiteraturZeitschriften
Seit Februar gibt es in der Alten Schmiede (Schönlaterngasse 7, 1010 Wien) mit der „Galerie der LiteraturZeitschriften“ einen frei zugänglichen öffentlichen Leseraum. Interessierten werden hier ungefähr 75 verschiedene Literatur-Zeitschriften geboten. Sowohl Ausgaben des Jahrgangs 2007 als auch aktuelle Nummern des Jahres 2008 von etwa 35 österreichischen Literaturzeitschriften, darunter auch von Wespennest, und zusätzlich weitere 40 internationale Magazine liegen auf.
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|w161| Österreich: Urlaubsparadies oder Verdunklungsoase und Korruptionsdschungel? Kritische Betrachtungen zur Lage der Nation
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|w160| Tempel oder Werkstatt? Historische und zeitgenössische Ästhetisierungen und Politiken von Natur.
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|w159| „Jugosphäre“? Neue Nähe oder alte Lüge? Ehemals jugoslawische Autorinnen und Autoren reflektieren ihre Zeit als „Titos Pioniere“, ihr Verhältnis zur Sprache und die Folgen aus beidem.
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wespennest 163 Mare nostrum?
Preis: EUR 12.00; erscheint am 09.11.2012
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