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Wespennest Nr.165
Wespennest Nr.165

Mind the Gap. Baustelle Gender

Antibabypille, sexuelle Revolution und der Kampf der Frauenbewegung für Selbstbestimmung haben die Beziehung zwischen Männern und Frauen nachhaltig verändert. Geschlecht ist jedoch nach wie vor eine der mächtigsten Kategorien unseres Lebens. „Mind the Gap. Baustelle Gender“ fragt in Form von Gesprächen und Essays nach gegenwärtigen Rollen und Geschlechterverhältnissen.
Beigetragen haben Nancy Bauer, Alice Béja, Henryka Bochniarz, Christina von Braun, Elena Gapowa, Hermann Kappelhoff, Teresa Kulawik, Christine Lötscher, Johanna Sjöstedt, Therese Steffen, Karolina Wigura, Tatiana Zhurzhenko und das KollektivRetina mit einem kommentierten Bildteil.
Außerdem in diesem Heft: Marcel Beyer über den produktiven poetischen Zwischenraum von nachprüfbaren Fakten und Fantasie, eine Auswahl an neuer Prosa und Dichtung sowie Buchbesprechungen.

Wespennest Aktuelles
I-Voting, elektronisches Beschaffungswesen, papierloses Klassenzimmer – die globale Digitalisierung des Lebens schreitet voran. Komfort, der Abbau von Bürokratie, die schnelle und einfache Durchführung per Mausklick, mehr Transparenz und Sicherheit werden als ihre Vorteile gepriesen. Von den Risiken und Nebenwirkungen hören wir hingegen selten. Walter Famler verfängt sich im Aktionsplan für e-Austria.

|27.11.2013| Texte aus Wespennest Nr. 165, „Mind the Gap. Baustelle Gender“ bei Eurozine
Zwei Texte aus dem aktuellen Wespennest wurden auf der Website unseres Kooperationspartners Eurozine veröffentlicht. Alice Béjas Essay „Wollen Frauen ‚alles haben’?“ ist dort in der französischen Originalfassung (Esprit 3-4/2013) ebenso wie in der von Wespennest initiierten deutschen Übersetzung zu lesen. Tatiana Zhurzhenkos Text „Die zwei Körper der Julia Timoschenko“ wurde in der englischen Originalfassung sowie in ukrainischer (Krytyka 7-8/2013) und deutscher Sprache publiziert.

Risikobewältigung auf den medizinischen Ernstfall. Die genetische Forschung fordert uns individuell wie gesellschaftlich und öffnet dem Geschäft mit der Angst ein weites Betätigungsfeld. Lena Brandauer zieht aus der Debatte um Angelina Jolies Brust-OP den Schluss, dass das Sprechen über Körper und Krankheit in fragwürdigen Metaphern feststeckt.

|20.05.2008| Galerie der LiteraturZeitschriften
Seit Februar gibt es in der Alten Schmiede (Schönlaterngasse 7, 1010 Wien) mit der „Galerie der LiteraturZeitschriften“ einen frei zugänglichen öffentlichen Leseraum. Interessierten werden hier ungefähr 75 verschiedene Literatur-Zeitschriften geboten. Sowohl Ausgaben des Jahrgangs 2007 als auch aktuelle Nummern des Jahres 2008 von etwa 35 österreichischen Literaturzeitschriften, darunter auch von Wespennest, und zusätzlich weitere 40 internationale Magazine liegen auf.

Wespennest Zeitschrift
Heft 164 |w164| Große Idee, gestrenger (Über)Vater, nicht greifbares Phantom. Kritische Reflexionen zum europäischen Staatenverbund in seiner derzeitigen Form.
Heft 163 |w163| Projektionsfläche Mittelmeer: arabischer Frühling, Flüchtlingsdrama, Schuldenkrise, Wiege der Kultur. Kritische Überlegungen zu einem Ort zahlreicher Be- und Zuschreibungen.
Heft 162 |w162| Keine Macht für niemand? Eine Auseinandersetzung mit Freiheit, Vielfalt und Skepsis anarchistischen Denkens.
Wespennest Vorschau
wespennest 166
Spielformen des Widerstands
Preis: EUR 12.00;
erscheint am 12.05.2014

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Glanz und Elend

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