wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.135
Wespennest Nr.135

Inhalt

Jyoti Mistry Editorial (Leseprobe als PDF)
Abdulrazak Gurnah Verortung des Schreibens
Franz Schuh Renaissance des Erzählens?
Karl Riha Gedichte/Prosa
Gennadij Ajgi Silvias Welt
Mathias Jeschke Kindheit. Verpuppung. Zehn tapfere Jahre
Walter Thümler Gedicht
Semier Insayif eröffnungsmaurede eines halboffenen lippenpaares

Von den Rändern der Städte
Lothar Baier Von Stadt zu Stadt. Eindrücke eines umgezogenen Zeitgenossen
Robert Rotifer red brick onion. London, die ewige Vorstadt
Naresh Fernandes Bombay Story
Suketu Mehta Bombay Story
Phaswane Mpe Gott kifft nicht
Cedric Nunn Fotos: Johannesburg
Naresh Fernandes Flight Club
Alberto Aura Mexico City. Ein Gespräch mit Jyoti Mistry
Jan Koneffke Die Stadt, die es nicht gibt: Bukarest
Florian Schattauer Von Randstädten und Stadträndern. Ein Nachwort

Erich Klein Unsichtbare Denkmäler (Leseprobe als PDF)

porträt_Gustav Ernst
Klaus Kastberger Der Autor in der Familie. Gustav Ernst zum 60sten (Leseprobe als PDF)
Wolfgang Straub Die Wahrheit ist ordinär. Gustav Ernst als Theaterautor

Friedrich Geyrhofer Kein Kant für Kantianer

wespennest theater
Erwin Riess Anmerkungen zum Echten in der Kunst. Über drei Minuten von Schlingensiefs Bambiland-Inszenierung im Burgtheater
Christoph Schlingensiefs Nazi-Casting. Eine Stellungnahme von EXIT-Deutschland zu dessen Hamlet-Inszenierung

wespennest film
Henri Kaminski Braveheart Jesus: Über einige aufklärische Aspekte von Mel Gibsons Passionsspiel

wespennest buch
Fatima Naqvi Jeffrey Eugenides: Middlesex
Sabine Merten Vera Zubareva: Traktat über Engel
Wolfgang Schlott Alexander Nitzberg (Hg.): Selbstmörder-Zirkus / Sprechende Stimmen
Klaus Kastberger Ludwig Hohl: Aus der Tiefsee / Alles ist Werk
Florian Huber W. G. Sebald: Campo Santo
Martin A. Hainz Franzobel: Luna Park
Christoph Winder Christian Reder, Simonetta Ferfoglia (Hg.): Transfer Projekt Damaskus

Autoren, Anmerkungen, Impressum
 
wespennest 135
Von den Rändern der Städte
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 16.06.2004

Bis weit ins 20. Jahrhundert war die Mehrzahl der größten Städte der Welt in den Industrieländern der Ersten Welt zu finden. Sie waren zugleich die wichtigsten Schaltzentralen der Weltwirtschaft. Heute zählen zu den bevölkerungsreichsten Städten der Welt Megacities wie São Paulo, Mexico City und Bombay, als internationale Finanzzentren halten hingegen immer noch London, New York und Tokyo die absoluten Spitzenplätze. Unverändert blieb die Anziehungskraft der Metropolen. Über 50 Prozent der Weltbevölkerung leben derzeit in Städten – oder an deren Rändern.
Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe "Cities at the margins oder Von Randstädten und Stadträndern" nimmt jene Anziehungskraft ins Blickfeld: das Nebeneinander urbaner und ländlicher Lebensformen etwa in Jan Koneffkes Beitrag über Bukarest oder die Funktionsweise alternativer Netzwerke in Suketu Mehtas Erzählung über Ramesh, den Taxifahrer in Bombay, der als Koch für die Hunde eines Fabrikbesitzers in Dubai "vermittelt" wird. Jene, die nicht über den Luxus eines Autos verfügen, so Florian Schattauer im Nachwort, müssen sich in einem Kontinent ohne öffentliches Verkehrsnetz anders organisieren: "Ein Taxi von Wien nach Paris? Absurd! Im voll gepferchten Zola-Taxi von Johannesburg nach Maputo oder Harare? Eine alltägliche Erfahrung in Afrika!" Verkehrsachsen sind auch die eigentlichen Hauptakteure in Robert Rotifers Beitrag über die "ewige Vorstadt" London: Metropolitan Railway, A 406 und die Autobahnen M1 und M25 – Let’s take a ride and run with the dogs tonight in Suburbia!

Wespennest Backlist
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C.H.Beck

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Glanz und Elend

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