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Wespennest Nr.150
Wespennest Nr.150

Inhalt

Walter Famler Editorial (Leseprobe als PDF)
Klaus Siblewski Utopische Literatur
Brigitte Oleschinski Zur Zukunft der Poesie–und was sie, vielleicht, mit der zeitgenössischen Lyrik zu tun hat
Ann Cotten Glossar.Attrappen
Crauss Gedichte
G.C. Waldrep O Kanada! / Verhängnisvolle Abweichung / Lamento eines Pharisäers
Hans Thill Sieben sachliche Gesänge
Emanuil A. Vidinski Morten: Kartografie der Flucht

Tradition übersetzen: Asien
Ilija Trojanow Heutig heilig
Raoul Schrott Die orientalischen Vorbilder Homers
Ranjit Hoskoté Ayodhyas des Herzens: Reisen mit dem Ramayana
Girish Karnad Blumen. Ein dramatischer Monolog
Yang Lian Ein weiteres Mal bewegt von einem alten Trug
Qassim Haddad Leilas Madschnun. Die Dichtung, die Liebe und der Wahnsinn
Navid Kermani Der Aufstand gegen Gott. Der persische Dichter Attar und seine Seelenverwandten

wespennest_porträt I
Drago Jancar Philosophie der Provinz
Hermann Wallmann Wandler der Welt. Durchsichtige Wirklichkeiten bei Drago Jancar und Jean Améry

wespennest_porträt II
Dzevad Karahasan Sprache, Tod und Spiegel

wespennest_theater
Erwin Riess Kleine Theaterkunde XXI. Über geschützte Werkstätten und zeitgenössische Lehrstücke

wespennest_buch
Christian Steinbacher Ann Cotten: Fremdwörterbuchsonette
Jürgen Brôcan Eine kleine Lyrikrevue
Elmar Lenhart Josef Winkler: Roppongi
Alexandra Millner Angelika Reitzer: Taghelle Gegend
Thomas Wagner Max Hinderer/Jens Kastner (Hg.): Pok ta Pok
Guido Graf Jacques Derrida: Glas

_überläufer
Jost Müller Gegen die Arbeit. Vogliamo tutto - ein literarischer Bericht über den Massenarbeiter (Leseprobe als PDF)
 
wespennest 150
Tradition übersetzen: Asien
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 17.03.2008

Die Literaturen Asiens verfügen über einen unvergleichlich vielfältigen Schatz an Epen und Legenden. Wie kein anderes klassisches Werk hat sich das Ramayana, eines der großen Nationalepen Indiens, über sechs Jahrhunderte in den Jutesäcken indischer Krieger, Händler, Geschichtenerzähler und Maler über ganz Südostasien ausgebreitet und dabei stetig verändert. Noch heute, angesichts einer galoppierenden Modernisierung weiter Teile Asiens, entzündet sich die Imagination vieler Autoren an den alten Erzählungen und sie übersetzen ihre Klassik in die Moderne. Autoren unterschiedlicher Länder Asiens erzählen von einer wandelbaren Ikonografie, von dem Alten in neuen, vielfarbigen Gewändern.
Außerdem in diesem Heft: Jost Müller über die dokumentarische Literatur Nanni Balestrinis und einen neuen Zyklus sozialer Kämpfe im Italien der Endsechzigerjahre, Brigitte Oleschinski über die Zukunft der Poesie, Drago Jancar und Dzevad Karahasan im Porträt sowie Prosa & Lyrik von Ann Cotten, G.C. Waldrep, Crauss., Hans Thill und Emanuil A. Vidinski.

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