wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.120
Wespennest Nr.120

Inhalt

Peter Huemer Kulturkämpfe im digitalen Kapitalismus – P. Glotz
Adolf Holl Entschleunigung wäre eine gute Idee
Burghart Schmidt Von reinem Kunsthochmut, stolzer Geisteskälte und darin hausender Biederkeit des „Unwiderlegbaren“

Polen
Beata Pawlak Axt und Tauben
Olga Tokarczuk Der Schrank
Magdalena Tulli In Rot
Zyta Rudzka Weiße Klischees
Anna Burzynska Berechtigte Zweifel
Manuela Gretkowska Lehrbuch für den Umgang mit Menschen
Jolanta Brach-Czajna Die Weichsel und das Verstehen
Izabela Filipiak Kreatives Schreiben für junge Damen
Krystyna Milobedzka Laufen, aufschreiben
Ewa Lipska Gedichte
Maria Janion Die kontrollierte Frau
Ewa Kuryluk Apokalypse in Aktion
Olga Sedakowa Poesie und Anthropologie. Über Ossip Mandelstam
Konstanze Fliedl Sterbensgeschichten gegen die Lebensmüdigkeit
Franz Schuh Nietzsche in Röcken. Biografie einer Lektüre
Walter Grond Kulturelles Gedächtnis und Evolution

brauchbare bücher
Kirstin Breitenfellner Marlene Streeruwitz: Nachwelt. Majakowskiring. Erzählung.
Michael Hammerschmid Karl Heinz Bohrer, Kurt Scheel (Hg.): Lyrik
Michael Hammerschmid Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Lyrik des 20. Jahrhunderts
Benedikt Ledebur Raphael Urweider: Lichter in Menlo Park
Werner Schmitt Rajan AUtze/Frank Müller: Steintal-Geschichten
Leo A. Lensing Dietmar Goltschnigg: Die Fackel ins wunde Herz. Kraus über Heine. Eine „Erledigung“?
 
wespennest 120
12 Autorinnen aus Polen
Preis: EUR 10.00;
erschienen am 10.09.2000

Literatur aus Polen, von Frauen verfasst: Lyrik von Ewa Lipska, Prosa von Olga Tokarczuk (bekannt unter anderem durch ihren Roman Ur), ein Aufsatz der vielseitigen Künstlerin Ewa Kuyluk uva. In einem Gespräch berichtet die polnische Literaturwissenschaftlerin Maria Janion über die Schwierigkeiten schreibender Frauen aus Polen, sich als Künstlerinnen durchzusetzen. Ein vielfältiger Schwerpunkt-
teil zusammengestellt von Doreen Daume und Janusz Marganski.

Darüber hinaus: Burghart Schmidt repliziert auf Rudolf Burgers umstrittenen Text zur "Heuchelei in der Kunst" (Wespennest Nr. 113), Peter Glotz stellt Überlegungen an, welche möglichen Auswirkungen das durch virtuelle Technologien verschärfte Tempo wirtschaftlicher Prozesse auf den Menschen und die Gesellschaft haben kann. Die russische Dichterin Olga Sedakova beantwortet die Frage nach Dichtung als "Erfahrung über den Menschen" am Beispiel Ossip Mandelstams, und Franz Schuh referiert über seinen persönlichen Zugang zur Lektüre Friedrich Nietzsches.

Wespennest Backlist
Wespennest Partner

C.H.Beck

fixpoetry

Glanz und Elend

© wespennest zeitschrift & edition | rembrandtstr. 31/4 | a-1020 wien | österreich
t +43-1-3326691 | f +43-1-3332970 | office@wespennest.at