wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.143
Wespennest Nr.143

Inhalt

Editorial (Leseprobe als PDF)
Göran Rosenberg Grenzen der Meinungsfreiheit
Rudolf Scholten Grundzüge einer achtenswerten Kulturpolitik. Unpopulär im Quotensinn
Adolf Holl Mystik und Politik, hin und zurück. Eine Ernüchterung
Klaus Siblewski Lauter Debüts
Gerhard Ruiss Kein Zurückschrecken, vor nichts. Heidi Pataki 1940-2006
Ute Eisinger Völkerkundig dichten oder: Lévi-Strauss goes poetry. Tom Lowensteins Lyrik und die alaskischen Eskimos
Tom Lowenstein Wo Jabbertwon lag – 1890
Dumitru Tepeneag La belle Roumaine
Lioba Happel neun gedichte
Sylvia Geist Gedichte
Bengt Emil Johnson Gedichte

RUANDA
Stephan Steiner Vorbemerkung
Tierno Monénembo Der Älteste unter den Waisen
Boubacar Boris Diop Doktor Joseph Karekezi
Abdourahman A. waberi Schädelernte
Véronique Tadjo Der Schatten Gottes. Nachdenken über Ruanda
Benjamin Sehene Die ethnische Falle
Alfredo Jaar Untitled (Newsweek), 1994
Stephan Steiner Itsembabwoko. Ruanda in einem blinden Spiegel
Augustin Twagirayezu Der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda: Zwölf Jahre internationale Strafjustiz
Colette Braeckman Der kleine Löwe Afrikas

wespennest_porträt
Martin A. Hainz Sch(m)erzgrenze – zu Edgar Hilsenrath
Edgar Hilsenrath Lieber Itzig
Erwin Riess Kurs halten! Zur traurigen Posse um Conny Hannes Meyer. Eine Geschichte

wespennest_buch
Stephan Steiner Täter, Opfer, Zuschauer. Bücher über den ruandischen Völkermord
Klaus Kastberger Franz Schuh: Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche
Barbara Wurm Boris Groys, Aage A. Hansen-Löve (Hg.): Am Nullpunkt
Jutta Braidt Dieter Sperl: Random Walker
Alexandra Millner Thomas Ballhausen: Geröll

_überläufer
Yann Moulier Boutang Der Republik alte neue Kleider
 
wespennest 143
Ruanda
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 20.06.2006

Alltag in Ruanda nach dem Genozid im Jahre 1994: Wie sieht der Alltag einer ethnisch gespaltenen Gesellschaft aus, das Leben mit und nach dem Völkermord? Wespennest präsentiert erstmals die Texte eines literarischen Schreibprojekts namhafter afrikanischer Autoren wie Abdourahman A. Waberi, Tierno Monénembo, Boubacar Boris Diop, Véronique Tadjo und Benjamin Sehene, die versuchen, den Geschehnissen eine Sprache zu geben. Außerdem: Vom UN-Tribunal in Arusha berichtet Augustin Twagirayezu, die Journalistin und Sachbuchautorin Colette Braeckman analysiert die aktuelle Präsidentschaft Paul Kagames und Stephan Steiners Essay stellt den ruandischen Völkermord in den Kontext der Genozide des vergangenen Jahrhunderts. Die künstlerischen Kommentare stammen von Alfredo Jaar und Pieter Hugo.
Des Weiteren in diesem Heft: Göran Rosenberg fragt anlässlich des Karikaturenstreits nach Grenzen der Meinungsfreiheit, Klaus Siblewski moniert eine gewisse Debütversessenheit im Literaturbetrieb, Martin A. Hainz porträtiert Edgar Hilsenrath, Yann Moulier Boutang ergreift Partei für die Banlieue-Aufständischen und kritisiert die französischen Verhältnisse u.v.a.m.

Wespennest Backlist
Wespennest Partner

Europäische Literaturtage

C.H.Beck

Glanz und Elend

© wespennest zeitschrift & edition | rembrandtstr. 31/4 | a-1020 wien | österreich
t +43-1-3326691 | f +43-1-3332970 | office@wespennest.at