wespennest zeitschrift
Wespennest Nr.168
Wespennest Nr.168

Inhalt

Andrea Roedig Editorial (Leseprobe als PDF)
Michael Hammerschmid/Barbara Schwarcz Draußen die Stadt
Benoît Gréan O BLAU. Gedichte
Monika Schnyder Aus den Gedichtzyklen "Salz" und "mare nostrum"
Udo Kawasser die arbeit der schmetterlinge
André Schinkel Gedichte
Nielsen / clausbeck-nielsen Auf der Weltbühne oder Tragödien und Komödien in der Ukraine
Marko Martin Monument der Macht. Eine südafrikanische Reise

Ramsch
Elfie Miklautz, Adreis Echzehn Cultura Morta. Unter Oberflächen
David Wagner Ich suche bloß Wörter. Im Euroshop
Katharina Dutz/Niko Paech Müllhalden des Fortschritts. Strategien gegen die Vernutzung der Welt
Marc Engelhardt Zukunft aus zweiter Hand. Europas überflüssige Waren landen in Afrika
Dennis Eversberg Verramschtes Leben. Zum Wertverlust von Arbeitskraft im kleinteiligen Kapitalismus
Daniel Miller Sparen
Martin Schürz Von Hamstern und Geiern. Verramschen kann man auch ganze Staaten (Leseprobe als PDF)
Walter Famler Es ist Passion, es ist Leiden. Ein Gespräch über Sammeln und Melancholie
Milena Solomun Jonne Kauko geht containern (Leseprobe als PDF)
Georg Seeßlen Masses in misery. Skizzen über überflüssige Menschen, die traurige Masse und abjektiven Ekel im Kino
Peter Strasser Schreibramsch, Weltramsch. Über das Fast-vergessen-worden-Sein eines Autors, der für die Ewigkeit schreibt
Stefan Fuhrer Fotoreportage Parndorf

wespennest_porträt
Gordon Ball Alles geschieht auf einmal
Gordon Ball Auf der Suche nach Erleuchtung. Gordon Ball über Drogenrausch, Musik und den Geist der Sechzigerjahre

wespennest_buch
Martin Reiterer Winsor McCay: The Complete Little Nemo
Klaus Bonn Friederike Mayröcker: Cahier
Gisela Steinlechner Christian Steinbacher: Tief sind wir gestapelt
Thomas Eder Judith Nika Pfeifer: zwischen. Prosa
Ivana Perica Ulrich Greiner: Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur
 
wespennest 168
Ramsch
Preis: EUR 12.00;
erschienen am 06.05.2015

Ramsch ist logische Folge und paradoxer Ausdruck einer auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsordnung. Spiegelt Ramsch also einerseits das Wesen industrieller Massenproduktion, so lässt er sich zugleich auch als Widerstand denken, als Ausschuss-Ware, die sich anarchisch wuchernd der säuberlichen Reihung widersetzt.
Der Themenschwerpunkt rückt Ramsch als dialektisches Phänomen in den Mittelpunkt und sucht ihn auf in Discountern und Leiharbeitsfirmen, auf afrikanischen Märkten und in Rating-Agenturen, im Kino und in Antiquariatswühlkisten – vor allem aber auch als Logik, Ästhetik, Ökonomik und Prinzip sozialer Segregation in unseren Köpfen.
Außerdem in diesem Heft: Gordon Ball, der Chronist der Beat-Generation, im Porträt, Marko Martin über die südafrikanischen Monumente der Macht u.v.a.m.

Wespennest Backlist
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C.H.Beck

fixpoetry

Glanz und Elend

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